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100. Geburtstag Christian Bürkerts

Am 04. Mai 2015 wäre der Ingelfinger Unternehmensgründer Christian Bürkert 100 Jahre alt geworden. Unter schwierigsten Voraussetzungen begonnen, leitete er für 25 Jahre die Geschicke der Firma, bis sein tödlicher Flugzeugabsturz 1971 sein Lebenswerk in Frage stellte. Um sein Wirken lebendig zu machen und davon ausgehend den Blick in die Gegenwart und Zukunft zu richten, stellt das Unternehmen einen Zeitstrahl zum Lebenswerk Christian Bürkerts im Atrium der Firmenzentrale in Ingelfingen aus.

Christian Bürkert wurde am 04. Mai 1915 in Ingelfingen geboren. Aufgewachsen auf einem Bauernhof, besuchte er die örtliche Lateinschule und später das Robert Mayer Gymnasium in Heilbronn. Nach dem frühen Tod seines Vaters absolvierte er in Berlin an der Ingenieurschule Gauß ein Studium zum Elektroingenieur und arbeitete danach beim Apparatehersteller Schaub Lorenz. Nach Kriegsende kehrte er zurück auf den Bühlhof bei Ingelfingen und begann mit der Herstellung von Brutapparaten und Wärmeplatten, die aufgrund eines hohen Bedarfs an Geflügelfleisch der US-Besatzungstruppen guten Absatz fanden. Nach der Währungsreform von 1948 lief die Produktion von Brutapparaten und Wärmeplatten stetig aus und Christian Bürkert verlagerte die Produktion in Richtung Temperaturregler, die unter anderem in Backöfen Anwendung fanden.

Mit der Produktion von Magnetventilen, für die das Unternehmen bis heute bekannt ist, begann Christian Bürkert 1954. Der Durchbruch zur Massenproduktion gelang 1957 mit der Herstellung von Waschmaschinen-Ventilen, die die Basis des internationalen Erfolgs bildeten. Ende der 1950er Jahre konnte mit Ölreglern, die zur Steuerung des Ölzuflusses in Zimmerölöfen eingesetzt wurden, ein weiterer Massenmarkt erschlossen werden. Getragen vom wirtschaftlichen Erfolg entstehen während dieser Zeit zusätzliche Werke in Öhringen und Gerabronn sowie später im elsässischen Triembach. Einen plötzlichen Einbruch im Geschäft mit Waschmaschinen-Ventilen löste Christian Bürkert mit einem technologischen Meilenstein. Mit der Entwicklung der rasch zur Industrienorm gewordenen, kunststoffummantelten Magnetspule revolutionierte er die elektromagnetische Ventiltechnik in Bezug auf Leistung, Dauerhaftigkeit und Baugröße. Die bis heute standardmäßig eingesetzten Epoxy-Spulen und Kabelköpfe ebneten den Einstieg in den weltweiten Industriebereich und förderten die starke Internationalisierung, die bereits Mitte der 1960er Jahre begann.

Am Morgen des 21. Oktobers 1971 startete Christian Bürkert in den USA mit einer neuen Maschine einen Überführungsflug, von dem er nicht zurückkehrte. Seine Frau, Dorothee Bürkert, übernahm die Geschäftsführung und leitete gemeinsam mit Gerhard Hettinger bis 2004 das Unternehmen ihres Mannes weiter. Seit Gerhard Hettingers Ruhestand 2005 liegt die operative Führung der Bürkert-Gruppe bei Heribert Rohrbeck. Mit Visionen, kreativem Erfindergeist und enormer Tatkraft gehört Christian Bürkert zu den Unternehmern, die im Nachkriegseuropa den Grundstein für eine neue Wirtschaftsordnung legten, eingebettet in eine intensive Internationalisierung. Sein außerordentliches Engagement ebnete den Weg für das heute weltweit tätige Mess-, Steuer- und Regelungstechnik-Unternehmen mit über 2.500 Mitarbeitern, Systemhäusern, Entwicklungszentren und Vertriebsorganisationen in 36 Ländern. Dass seine Visionen weiterleben, zeigt sich im täglichen Einsatz aller Bürkert-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter, den sozialen Aktivitäten der Christian Bürkert Stiftung und dem nachdrücklichen Engagement der Gesellschafter für die Zukunftssicherung der Bürkert-Gruppe.

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